Solidarisch verbünden – gegen Ausgrenzung, Isolation und Repression in den Nothilfelagern

Samstag, 11. September, 16.30-17.30 Uhr, ASZ

Workshop – Bündnis Wo Unrecht zu Recht wird

Eingrenzungen, Präsenzzwang, Strafen wegen «illegalen» Aufenthalts: Seit seiner Gründung setzt sich das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird …» gegen ein gesetzlich legitimiertes Repressionsregime ein, das auf Schikane und Ausgrenzung setzt und die Grundrechte abgewiesener Asylsuchender im Kanton Zürich mit Füssen tritt. Wichtiger Teil dieser Arbeit sind regelmässige Besuche in den fünf Nothilfelagern und den beiden Bundesasyllagern. Zudem wurden gemeinsam mit Betroffenen verschiedene Aktionstage organisiert, ein Netzwerk für rechtliche Unterstützung aufgebaut, die solidarischen Strukturen in den Gemeinden der Lager verstärkt sowie ein Velo-Workshop ins Leben gerufen, der den Menschen eine bessere Mobilität ermöglichen soll. Im Workshop an den enough. Aktionstagen geben Aktivist:innen einerseits Einblick in die Geschichte und Tätigkeiten von «Wo Unrecht zu Recht wird…». Andererseits zeigen wir Möglichkeiten auf, sich dem Bündnis anzuschliessen und arbeiten gemeinsam an Perspektiven.


Über Wo Unrecht zu Recht wird…

Das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird…» hat sich Anfang 2017 als Reaktion auf die zunehmende Repression gegenüber abgewiesenen Asylsuchenden im Kanton Zürich gebildet. Das Bündnis hat seither eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um dem Schweigen rund um diese gewaltsame Politik aktiv entgegenzutreten. Einen wichtigen Bestandteil bilden die regelmässigen Besuche in den Lagern. Auch ein Netzwerk an juristischen Unterstützer:innen ist dem Bündnis entwachsen.

Mehr Informationen: www.wo-unrecht-zu-recht-wird.ch

Kontakt: info@wo-unrecht-zu-recht-wird.ch