Kriegsmaterial blockieren – Hafen auf für Geflüchtete: die Dockers der C.A.L.P. aus Genua

Samstag, 11. September, 14.30-15.30 Uhr, Park Platz

Input – C.A.L.P.

Drei Personen von C.A.L.P. zeigen die Zusammenhänge zwischen Europas Waffenexporte und Fluchtursachen auf und berichten von ihrem praktischen Widerstand an einem zentralen Umschlagsplatz für Kriegsmaterialien – dem Hafen Genuas. Mit ihren direkten Aktionen und dem Blockieren von Schiffen verbinden sie antikapitalistische, antimilitaristische, antirassistische und Migrationskämpfe, was sich auch in ihrer zentralen Forderung zeigt: “Kriegsmaterialien blockieren – Hafen auf für Geflüchtete!” 


Über C.A.L.P.

Im Rahmen von europaweiten direkten Aktionen verhinderten Hafenarbeiter:innen in unterschiedlichen Ländern, dass Frachter mit Kriegsmaterialexporten in den Jemen auslaufen konnten. Die Dockers des „Collettivo Autonomo Lavoratori Portuali“ (C.A.L.P.) hatten damit im Mai 2019 Erfolg: dank ihrem Streik konnte ein Schiff mit Kriegsmaterial den Hafen Genuas nicht verlassen. Diesen Sommer blockierten sie aus Solidarität mit der Bevölkerung in Palästina die Ausfuhr von Rüstungsmaterial nach Israel. Doch ihre Perspektive erschöpft sich nicht nur im Antimilitarismus: Die C.A.L.P. fordert, die Häfen für Kriegsmaterial zu schliessen und diese für Geflüchtete zu öffnen und setzen sich für die Rechte migrantischer Arbeiter:innen ein.  

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