Watch the Med – Alarmphone

Watch The Med Alarm Phone wurde im Oktober 2014 von Aktivist*innen, aktivistischen Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Europa und Nordafrika initiiert – Herzstück des Projekts ist eine selbstorganisierte Hotline für Geflüchtete in Seenot im Mittelmeer.

Unser Hauptziel ist es, Bootsgeflüchteten in Seenot eine zusätzliche Möglichkeit zu geben um auf ihre Notsituation aufmerksam zu machen. Das Alarmphone dokumentiert die Situation auf dem Meer, informiert die Küstenwache und mobilisiert, wenn nötig, zusätzliche Rettungsunterstützung in Echtzeit. Auf diese Weise können wir zumindest teilweise Druck auf die verantwortlichen, offiziellen Retttungsbehörden ausüben, um Push-Backs und andere Formen von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen gegen Migrant*innen auf See zu bekämpfen.

Alarmphone ist ein Netzwerk von Aktivist*innen, von denen die meisten seit vielen Jahren an den Außengrenzen Europas in Netzwerken wie Welcome to Europe, Afrique Europe Interact, Borderline Europe, Noborder Marokko und Watch The Med aktiv sind. Das Projekt hat Lokalgruppen in Tunis, Palermo, Melilla, Tanger, Cádiz, Marseille, Straßburg, London, Wien, Zürich, Berlin, Genf und Izmir und vielen anderen Orten. Die immer restrikitvere Migrationspolitik und die systematische Praxis der Non-assistance der europäischen Grenzschutzbehörden gegenüber Migrant*innen in Seenot machen Widerstand gegen diese tödliche Politik notwendiger denn je. Gemeinsam mit vielen weiteren Netzwerken und Organisationen strebt das Alarmphone nach der Verwirklichung von „Corridors of Solidarity“, entgegen den realpolitischen Bemühungen, Europa immer weiter abzuschotten. 

Mehr Infos unter: www.alarmphone.org 

Fähren statt Frontex – sichere Fluchtwege für alle! 


Workshop: Infostand und verschiedene Inputs zur Situation auf dem Mittelmeer und der Externalisierung der EU-Aussengrenzen