Terrarium Workshop

Sonntag, 12. September, 15.00 Uhr, Treffpunkt Park Platz

Workshop – ROTA Basel

Ein Terrarium ist ein winziges Ökosystem, in dem man gewöhnlich kleine Pflanzen oder Tierchen hält, um sie zu schützen oder zu beobachten. Es macht sehr viel Spass ein solches Terrarium selber zusammenzustellen und abgesehen davon ist es auch sehr nützlich weil man Kindern z.B. den Wasserkreislauf anhand der Prozesse von Verdunstung und Kondensation in einem Terrarium anschaulich erklären kann. Aufgrund dieser Prozesse, die Wasser und Feuchtigkeit innerhalb des Terrariums konservieren, können Pflanzen über Jahre hinweg überleben, ohne gegossen zu werden. Durch diesen Workshop, den wir auch auf den Enough-Aktionstagen anbieten wollen, antworten wir auf die Sozialisierungs- und Beschäftigungsbedürfnisse von isolierten Migrant*innen und Geflüchteten.


Über ROTA

ROTA; ist eine Struktur, in der alle Migrant*innen die freiwillig oder zwangsweise eingewandert sind, ihre Selbstorganisation in sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und vielen anderen Bereichen bilden. ROTA steht gegen alle Arten von Unterdrückung und diskriminierenden Einstellungen und Richtlinien, die Menschen unabhängig von Religion, Sprache, Rasse und Geschlecht an den Rand drängen. Sie definiert sich jedoch im Gegensatz zu Rassismus, Hierarchie, Homophobie und nimmt eine kollektive Organisationsform an. Unabhängig von ihrem Status (vom eingebürgerten Migrant*innen bis hin zum Sans-Papier) kann jede Person mit Migrationshintergrund einen Platz in ROTA finden.
ROTA versteht Selbstorganisation als solidarische Organisation, mit dem Migrant*innen in allen Lebensfragen gemeinsam mitreden, kämpfen und handeln können und organisiert sich auf diese Weise. 
ROTA ist eine Struktur, die all diese Arbeiten solidarisch ausführt, ohne regelmäßige und direkte Unterstützung durch irgendeine Institution, einen Verein oder einen Staat.

Solidarität verstärkt den Migrantischen Kampf.